1. Besuch bei der Feuerwehr Verdaneck
Die Partnerschaft zwischen
Verdaneck und Mittelstadt bestand grade mal 22 Tage, schon wurde zu einem Besuch
angesetzt. Kurzerhand bekamen wir vom lieben Martin eine sehr genaue Route, wie
wir sein trautes Heim finden können. Das funktionierte auch sehr gut und wir
hatten uns nur ein einziges Mal verfahren, als uns Straßenbauarbeiter ins Auto
laufen wollten, um einen Kanal zu säubern. Diese Missetat konnten wir aber
schnell wieder ausmerzen und so ging es dann weiter Richtung Hoepfner (er wird
mit oe geschrieben, nicht mit ö! *g*). Dort angekommen wurden wir herzlich
empfangen und man bot uns an, die Stadt zu besichtigen. Das Finden eines
Parkplatzes ist allerdings so eine Sache in Marburg. Es kann schon mal
passieren, dass man dann doch an einer ganz anderen Ecke parkt, wo man
eigentlich gar nicht hin wollte…
Die Stadt Marburg ist eine
sehr schöne, verträumte Stadt, die sehr an das Mittelalter erinnert. Zwar haben
wir einen steilen Berg erklimmen müssen, jedoch war die Aussicht über das
Städtchen der Lohn für diese Mühe. Bis hierhin hatt uns das Wetter noch ganz gut
mitgespielt, doch von nun an begann es ein wenig zu nieseln.
Die Stadtbesichtigung ging
weiter und führte uns zum besten Dönerladen Deutschlands. Hier schauten wir
aber nur kurz rein, weil wir dann in einem wunderhübschen Café einkehrten und
die Küche testeten. Hier konnte man übrigens auch den mittagüblichen Sturm von
Studenten beobachten, die gegen halb eins Richtung Mensa liefen und um eins dann
ganz schnell wieder Richtung Uni.
Als dieses Schauspiel
vorbei war, machten wir uns dann auch langsam auf den Weg in die Wohnung, wo wir
dann erst mal „Verdaneck“ besichtigen konnten und uns Anregungen für die eigene
Wehr holen konnten.
Endlich war es auch soweit
und meine Verlobte und ich bekamen auch Martins Freundin zu Gesicht. Das war
ganz gut, da sich dann die beiden weiblichen Anwesenden unterhalten konnten und
Martin und ich uns um die wesentlichen Sachen kümmern konnten (an dieser Stelle
sei ein Grinser angebracht).
Gegen Abend konnten wir
dann von der köstlichen Küche der Hoepfners profitieren und uns den Bauch voll
schlagen.
Eigentlich war gegen
späteren Abend angedacht, einen Kneipenbummel zu machen, dies wurde dann jedoch
von der Idee abgelöst, DVD zu sehen. Doch dazu kam es dann auch nicht, als wir
„Fritz Flunker“ aus der Tasche zückten und zu einem lustigen Spieleabend
ansetzen. Hier sei erwähnt, dass Martins arme Freudin bis kurz vor 12 Uhr
durchhielt, obwohl sie wieder um 5 Uhr aufstehen musste!!
Nachdem wir dann noch
meine Verlobte zum Geburtstag gratulierten und die Geschenke überreichten,
fielen wir dann gegen halb 1 ins Bett und schliefen.
Am nächsten Morgen machten
wir uns dann nach einem ausgiebigen Frühstück auf die Socken nach Gießen, wo
Martin uns (vor allem mir *g*) ein Modellbauladen zeigte und uns am Klinikum
Marburg vorbeiführte.
Gegen halb 4 brachen wir
dann unsere Heimreise an und schauten noch mal zurück, auf lustige 2 Tage.
Wir hoffen, Verdaneck
besucht uns ebenfalls bald und lernt mal Großendingsbums kennen…
Weitere Infos zum Besuch und eine lustige Bildergeschichte zum Aufbau unseres
Bettes finden Sie
hier.